Harald Gratz -NIMMERLAND 2022

Standard

Gratz. NIMMERLAND vereint Malerei, Zeichnungen und Kleinplastik in Gera

NEUE Ausstellung öffnet: Am Freitag, den 23.09.2022, um 18:00 Uhr gibt es in der Galerie M1 der Kunstzone Gera e.V. am Mohrenplatz 1 seit langer Zeit die erste Einzelausstellung des Künstlers Harald Reiner Gratz mit dem Tilel NIMMERLAND …und sie sind herzlich dazu eingeladen.

Gratz selbst sagt zu seinem Thema…

NIMMERLAND, das ist ein Land für mich, in das sich die Bilder gern flüchten, zwischen Traum, Realität, Ekstase und Verzweiflung. Scheinbar Konkretes ist am Ende völlig desolat, Gewusstes vergessen und im Bild aufgelöst, im besten Fall eine neue Wirklichkeit in Personen, Mythen und Geschehen, die Malerei als Schmierstoff für unseren arthritischen Geist, wenn wir Glück haben.

Die Gleichzeitigkeit von allen in mir existenten Bildern, so könnte man meinen, löst die Zeit am Ende auf, im NIMMERLAND und wer weiß, vielleicht auch in den Nachbarstaaten!“

Was er damit meinen könnte… erklären vielleicht die ersten Eindrücke zur Ausstellung…

Die ganze Ausstellung in der Galerie M1 zusammengestellt und sichtbar gemacht.

Initiator Sven Schmidt konzipierte und sieht die Ausstellung… „wie einen Pfad, von Format groß, zu Format klein, …vom allgemeinen Thema, zur Mythologie, zum Porträt, zur Sage… als würde alles zusammen hängen, was es ja auch tut… Es ist auch bisschen wie das Denken. Es gehen unterschiedliche Fenster auf, die aufeinander verweisen oder auch nicht. Aspekt neben Aspekt, der Faden wird mal unterbrochen und geht an anderer Stelle weiter. So verweist dann letztlich das eine auf das andere.“

Neugierig geworden?? …denn bei allen Interpretationen… sind sie herzlichst eingeladen, selbst ihre Eindrücke zu gewinnen und sich vor Ort inspirieren zu lassen… Sie dürfen gespannt sein, wie sich diese Vorstellungen verknüpfen und welche Gedankenimpulse in den Räumen entstehen.

Der Maler Harald Reiner Gratz

Harald Reiner Gratz studierte von 1985 bis 1988 an der HfKD Burg Giebichenstein in Halle, 1989 folgte ein Studium der Freien Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei den Professoren Hubertus Giebe und Werner Liebmann, welches er 1991 mit dem Diplom abschloss.

In Gera war er Anfang der 90iger Jahre in mehreren Gruppenausstellungen der Kunstsammlung vertreten. NIMMERLAND ist somit seit langer Zeit seine erste Einzelausstellung in Gera.

Liebe Kunstfreunde, sie erwartet ein NIMMERLAND voller Kunst.

Bis zum 30.10.2022 zeigt die Galerie M1 am Mohrenplatz 1, die gesamte Ausstellung mit den Arbeiten des Schmalkaldener Künstlers Harald Gratz. Sein NIMMERLAND vereint Malerei, Zeichnungen und Kleinplastik… die zu sehen und natürlich käuflich zu erwerben sind.

Unser Tipp: Auch wenn sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – freuen sich die Initiatoren auf zahlreiche Besucher während der kommenden 5 Wochen…

Wir wünschen ihnen ein großartiges Ausstellungserlebnis… kommen sie gut durch den Herbst und bleiben sie gesund und neugierig…

Ausstellungsdauer:

23.09.2022 – 30.10.2022

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Osterburg Statement – Sven Schmidt

Standard

16 Künstler aus 6 Nationen und zwei Kontinenten – Auf-Bruch Osterburg in Weida

Die Ausstellung steht und ab Sonntag, 21.08.2022, 15:00 Uhr bis zum 02.10.2022 wird die Ausstellung „Auf-Bruch, simul/vade und Gäste“ auf der Osterburg in Weida zu sehen sein.

Gerade, weil es keine gewöhnliche Vorbereitung war… weil die Räume einen besonderen Charme besitzen und so lange nicht zugänglich waren, ist es mir hier ein besonderes Anliegen, den Initiator und Künstler Sven Schmidt, dem die Öffentlichkeit dieses Highlight zu verdanken hat, selbst zu Wort kommen zu lassen…

Sven Schmidt

Für euch nachgefragt – sein persönliches Resümee

Sven Schmidt, der Initiator der Ausstellung, sagt: „Es hat mich über zwei Jahre und 4 Förderanträge gekostet, um diese Ausstellung zum Stehen zu bringen. Ich habe immer an diese Ausstellung geglaubt und nun ist es so weit. Wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand…Die Ausstellung präsentiert Werke von 16 Künstlern aus 6 Nationen und zwei Kontinenten. Gleichzeitig öffnet diese Ausstellung ca. 1000qm, die seit 30 Jahren nicht zugängig waren. Der Star sind eigentlich die Räume und es geht darum zukünftige Nutzungen anzuschieben, diese 2.Etage des Neuen Schlosses wieder öffentlich zu machen. Die Kunst ist der Türöffner und gibt dem Ganzen einen Puls. Es ist ein Auf-Bruch.“

Das Unperfekte der Räume

Und ja… dabei kann MANn als Künstler und Ausstellungsmacher schon mal ins Schwärmen kommen…

O-Ton und Schmidtart: „als ich heute den zweiten Stock der Burg verlies, wusste ich, dass etwas, zumindest für mich, Berührendes im Entstehen ist. Auch wenn diese Ausstellung in etwa, wie eine Ausstellung aussieht, ist sie etwas völlig anderes. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich über zwei Jahre an diese Ausstellung geglaubt habe.

Und ja, ich habe sie zwei Jahre vor mir gesehen und nun ist sie fertig. Das ist einfach großartig!

Und ja, auch in meinem unmittelbaren künstlerischen Umfeld gab es Skepsis, Unverständnis, Bedenken und Pöbelei. Was mich daran gestört hat, war die gedankliche Trägheit dieser Äußerungen. Vielleicht besitze ich die Fähigkeit, solche großen Ausstellungen komplett „zu sehen“ und bei dieser Ausstellung funktionieren auch alle „gesehenen Details“, indem ich nicht nur mich denke, sondern alle Beteiligten.

Es ist grandios, plötzlich verändern sich die Räume und bekommen einen Puls, einfach nur dadurch, dass z.B. ein großes Keramikgefäß auf einer weißen Platte auf dem Boden steht.

Das ist Auf-Bruch im wahrsten Sinne und plötzlich bekommen über 1000 qm Leere eine Bedeutung. Und genau darum geht es. Das kann nur Kunst! Diese Ausstellung wird im Gedächtnis bleiben…

Weitere Hintergrundinfos zum Warum der Ausstellung:

Sven Schmidt Ausstellungsaufbau Osterburg Weida 2022

Wer so begeistert ist, muss einen tieferen Grund haben, dachte ich mir und neugierig, wie ich bin, wollte ich es ganuer wissen und hab bei Sven Schmidt nachgefragt: … wieso war es dir so wichtig… 2 Jahre dranzubleiben… trotz Kritik anderer… was hast du „gesehen“, was andere nicht sehen konnten… für das Gebäude, die Kunst, die Region..??

Seine Antwort: „Als ich das damals von den Räumen hörte, die 30 Jahre niemand sehen konnte, war sofort klar, das ist ein interessanter Ort, da muss man was mit Gegenwartskunst machen und es muss international sein. Ich ticke diesbezüglich anders, weil ich nicht nur mich sehe, sondern die Gegenwartskunst allgemein, da bin ich ein Teil davon, ich bin aber nicht, wie manch ein Künstler von sich meint, der wichtigste Teil.

…ich sehe etwas, wie das Schloss und es entsteht auch schlagartig die Idee, da etwas zu machen. Und wenn auch die Künstler feststehen, konnte ich dieses Mal auch die Ausstellung „sofort“ sehen, das ist keine Zauberei, ich habe eben schon so viel gemacht und das Unterbewusstsein ordnet das.

Was ich aber kann und das habe ich damals an der Burg (Anm. Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle – kurz Burg) schon bei der Arbeitsumwelt (Anm. Schmidts Studienrichtung als Designer) gemerkt, ich kann Räume gut erfassen und ich spüre die Dimension der Räume. Ich weiß nicht, ob das eine Gabe ist, aber es hilft mir ungemein. Bei diesem Project war es nicht so einfach, zuerst die Frage des Geldes und dann etwas zu denken, was Anspruch hat und als Ergebnis in den Köpfen hängen bleibt. Berührt hat mich, als diese Räume anfingen, einen Puls zu bekommen, als durch die Kunst so etwas wie eine Frische in die Räume kam und wie das Ganze dann lebendig vertraut wurde, das ist Klasse….“

NEUGIERIG??? …die Osterburg-Ausstellung in Weida erwartet…

Liest hier noch jemand, der nicht spätestens jetzt das unbändige Bedürfnis hat, sich selbst ein Bild von den Räumen mitsamt der Kunst zu machen?? … ich denke nicht. Auf gehts… ein unvergesslicher Ort mit ungewöhnlichen Künstlern und ihrer Kunst wartet auf zahlreiche Besucher… DIE Osterburg in Weida.

Linebug – im Konzert zur Eröffnung – und auch das ist BESONDERS:

Linebug ist eine dänische audio/visuelle Kollaboration zwischen der Songwriterin Line Bøgh und dem Maler und digitalen Künstler Christian Gundtoft. Der Live-act ist ein cinématisches Konzert bei dem Zeichnungen und Animation eng verbunden mit der Musik auf die Bühne projiziert werden. Alles wird an Ort und Stelle handgefertigt. Die Mischung aus Musik und live Zeichnung kreiert ein einzigartiges und intimes Erlebnis. Das sollten sie auf keinen Fall verpassen…

Die Eckdaten:

Ausstellungsdauer:

21.08.2022 – 02.10.2022

Öffnungszeiten:

Do-So  10:00 – 18:00 Uhr

Adresse: Osterburg Weida, Neues Schloss

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Auf-Bruch Osterburg 2022

Standard

Puls – Berührung – Gegenwartskunst… Areal Osterburg Weida… 1

DIE andere Kunstpräsentation – eine Reaktivierung

Dreißig Jahre verschlossene Türen… ein Schloss… ein Künstler… eine Idee… für ein neues Projekt mit Gegenwartskunst… nicht geschleckt… sondern anders… BESONDERS… wie der Initiator mit seiner Kunst und den internationalen Künstlern, die er versammelt! Etwas Berührendes entsteht…

Erste Ankündigung: VERNISSAGE mit Konzert

Am Sonntag, den 21.08.2022, ab 15:00 Uhr ist es so weit. Die Türen der Osterburg Weida, Neues Schloss… werden nach 30 Jahren wieder geöffnet sein… und mit internationaler Gegenwartskunst den Räumen neue Frische geben… Dazu sind SIE und ihre Freunde natürlich ganz herzlich eingeladen sich überraschen, beeindrucken, inspirieren zu lassen…

Die ganz offizielle Einladung zum Auf-Bruch



Erste Eindrücke:

Teil 2 der Reihe hier…

In den folgenden Tagen bis zur Eröffnung und danach folgen hier im BLOG noch weitere interessante Informationen und Impressionen… abonnieren und wieder reinschauen lohnt sich…

Ausstellungsdauer:

21.08.2022 – 02.10.2022

Öffnungszeiten:

Do-So  10:00 – 18:00 Uhr

Adresse: Osterburg Weida, Neues Schloss

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Ost-West-Grafik 2022

Standard

Grenzüberschreitend aktuell: Druckgrafik aus Polen, Dänemark, Deutschland in der Galerie M1

AUSSTELLUNGERÖFFNUNG: Am Freitag, den 12.08.2022, um 18:00 Uhr wird es in der Galerie M1 INTERNATIONAL… natürlich AKTUELL… und GEBALLT ausdrucksstark. Es erwartet Sie eine Gruppen-Ausstellung mit starker, experimentierfreudiger Druckgrafik… und sie sind herzlich dazu eingeladen.

Ausdrucksstarke Grafik…

Gregor Torsten Kozik – „Mensch + Tier“ und Thomas Ranft „Univers“

Galerieeinblicke vom Aufbau

Die gesamte Ausstellung finden sie – wie immer – in der Galerie M1 in Gera vor Ort, Mohrenplatz 1… bis zum 18.09.2022.

Die Ausstellung stellt aktuelle Druckgrafik und Grafik zur Diskussion.

Den Ost-Teil organisiert Prof. Henryk Krolikowski aus Krakow. Er hat dazu Künstler aus Łódź, Sandomierz, Kielce, Lublin, Cieszyn und Stettin eingeladen. Auf diese Beiträge dürfen sie gespannt sein, denn Polen hatte schon immer starke, experimentierfreudige Druckgrafik.

Die Kunstzone Gera e.V. um Sven Schmidt organisiert den West-Teil. Dabei liegt das Augenmerk auf den Szenen in Halle/Saale, Gera, sowie Chemnitz.

Aus der legendärer Künstlergruppe „Clara Mosch“

Aus Chemnitz werden sich zwei Altmeister beteiligen: Thomas Ranft mit filigranen Farbradierungen, sowie Gregor Torsten Kozik mit großen Steinlithografien. Beide waren Mitglieder der ehemaligen Künstlergruppe „Clara Mosch“ in (zu DDR-Zeiten) Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz.

Aus Halle an der Saale steuert Sahra Deibele sensible Bleistiftzeichnungen bei.

Und aus Dänemark, Christian Gundtoft, Fineliner Zeichnungen.

Weiterhin werden die Techniken Holzschnitt, Farbradierung, Steinlithographie, Linolschnitt zu sehen sein. Damit kommen Liebhaber dieser Techniken voll auf ihre Kosten.

Internationalität und Bandbreite

Alle Arbeiten können wieder käuflich erworben werden. Ein Besuch lohnt sich, angesichts der Internationalität und Bandbreite. Ausstellungsdauer bis: 18.09.2022

Das HIGHLIGHT: Zur Ausstellung wird ein KATALOG erscheinen, der in Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen entstand. Eine internationale Zusammenarbeit, die extrem schnell und gut funktioniert.

ACHTUNG: Auch wenn sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – freuen sich die Initiatoren auf zahlreiche Besucher während der kommenden 5 Wochen…

Wir wünschen ihnen einen tollen Kunstsommer, ein großartiges Ausstellungserlebnis und… bleiben sie gesund und neugierig…

Ausstellungsdauer:

12.08.2022 – 18.09.2022

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Marius Schreyer-Chroniken des Zufalls

Standard

Hoch ästhetisch anspruchsvolle Premiere in der Galerie M1

Am Freitag, den 17.06.2022, um 18:00 Uhr gibt es für die Kunstzone Gera e.V. in der Galerie M1 am Mohrenplatz 1 eine Ausstellungspremiere mit Marius Schreyer und seinen „Chroniken des Zufalls“ …und sie sind herzlich dazu eingeladen.

Der Künstler Marius Schreyer steht für Ästhetik pur und setzt mit seinen Werken die kompletten Räume der Galerie M1 ästhetisch hoch anspruchsvoll in Szene… hier ein Bruchteil der Werke vom Ausstellungsaufbau.

Ästhetik pur – Marius Schreyer

Ich freue mich besonders, diese Ausstellung hier ankündigen zu dürfen. Für mich ist es ein bisschen wie Zeitreisen zurück in die Zukunft… denn hier treffen einerseits meine Erinnerungen an die kreative Halle-Zeit, in der ich die beiden Meisterschüler Sven Schmidt (Initiator der Galerie M1) und Marius Schreyer live und in Action erleben durfte… nun auf große Neugier, was uns Marius nach so vielen Jahren exklusiv für die Ausstellung mitgebracht hat. Eine sehr spannende Sache…

Zunächst ein kleiner Auszug zur Person

Marius Schreyer hat an der Hochschule für Kunst und Design in Halle/Saale Möbeldesign studiert und war Meisterschüler für Malerei und Grafik bei Prof. Frank Ruddigkeit. Nach der Wende baute er in Nürnberg ein Innenarchitekturbüro auf.

Ausstellungsgestalter – M. Schreyer

Sven Schmidt sagt: „Als Designer ist er eine Klasse für sich. Er zählt zu den besten Ausstellungsgestaltern im musealen Bereich in Deutschland. So tragen große Teile des Verkehrsmuseums in Nürnberg seine Handschrift, der Bereich „Schifffahrt auf der Elbe“ im Verkehrsmuseum Dresden, das Dürer Haus in Nürnberg, das Schützhaus in Weisenfels oder auch das Textilmuseum in Neumünster, um einige wichtige Arbeiten zu nennen.

Designer – M. Schreyer

Darüber hinaus ist er seit Jahren für das Design der Produktpalette und den internationalen Auftritt der Aufzugsfirma Schmitt+Söhne, Nürnberg, verantwortlich.

Maler/Grafiker – M. Schreyer

Vor Jahren fing er wieder an, zeichnerisch tätig zu werden. Durch Zufall entdeckte er, dass bei einer chemischen Manipulation des Wassers sich plötzlich ganz außergewöhnliche Effekte bei den Tuschmalereien einstellten, die seinen ästhetischen Vorstellungen entsprachen. Diese setzt er thematisch ein und so wirken seine Figuren oft kristallin im Raum, fast wie entrückt, aber immer präsent.

Aus den Anfängen entstanden große Serien, die nun erstmals, auszugsweise überhaupt in einer Ausstellung zu sehen sein werden. Dazu hat Schreyer in der letzten Zeit druckgrafische Experimente auf Glas für diese Ausstellung fertigen lassen, die ebenfalls eine Premiere in Gera erleben. Und sein Ansatz geht so weit, die komplette Galerie als räumliches Gebilde in Szene zu setzen, ein spannender Ansatz.

Liebe Kunstfreunde, sie erwartet eine hoch ästhetische Ausstellung.

Die gesamte Ausstellung dieses außergewöhnlichen Designers finden sie – wie immer – in der Galerie M1 in Gera vor Ort, Mohrenplatz 1… bis zum 07.08.2022.

Auch wenn sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – freuen sich die Initiatoren auf zahlreiche Besucher während der kommenden 7 Wochen…

Wir wünschen ihnen einen tollen Start in den Sommer, ein großartiges Ausstellungserlebnis und… bleiben sie gesund und neugierig…

Ausstellungsdauer:

17.06.2022 – 07.08.2022

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Youri Jarkikh Ausstellung 2022

Standard

Kritische, energetische Malerei zum Saisonstart 2022 in der Galerie M1 in Gera

Am Freitag, den 22.04.2022, um 18:00 Uhr eröffnet die Kunstzone Gera e.V. in der Galerie am Mohrenplatz 1 mit Youri Jarkikh die Kunstsaison 2022 …und lädt sie herzlich dazu ein.

Als der Verein die Ausstellung plante, war noch nichts davon zu ahnen, was heute furchtbare Realität ist. Fakt ist, der Werdegang und die Kunst von Youri Jarkikh standen im Vordergrund und sind es Wert, auch in Gera als Einzelausstellung vorgestellt zu werden.

Jarki’s Bilder fielen bereits bei seiner Ausstellungsteilnahme „Was bleibt“, die wir zu Otto Dix gemacht hatten, auf.

Und wir bedanken uns an dieser Stelle für die schnelle, unkomplizierte Zuarbeit in der Ausstellungsvorbereitung bei seiner Tochter Elena, die sich um das Werk ihres Vaters (geb. 1938 in Tichorezk, Region Krasnodar) kümmert.

Avantgardistischer Künstler

Youri Jarkikh studierte bis 1967 an der Kunst- und Industriehochschule „Vera Muchina“ in Leningrad. In den frühen 1970er-Jahren hatte er sich in der Bewegung für unabhängige Kunst in der Sowjetunion einen Namen gemacht.

Er war einer der Initiatoren und Veranstalter der berühmten Moskauer „Bulldozer-Kunstausstellung“ 1974. Die Ausstellung bekam diesen Namen, weil die ausgestellten Bilder damals durch die sowjetische Regierung brutal mit Bulldozern vernichtet wurden.

1974 und 1975 war er der Organisator der inoffiziellen Gazanewsky Kunstausstellungen in Leningrad. Und im Jahr 1975 wurde auf Initiative von Youri Jarkikh der Verband der experimentellen Ausstellungen gegründet, der nonkonformistische Künstler vereinte.

Youri Jarkikh entschied sich einen ungleichen und gefährlichen Kampf für die Rechte der unabhängigen Kunst zu führen. Das konnte nicht lange gut gehen und führte zur Verfolgung durch den KGB.

Youri Jarkikh emigrierte

Youri Jarkikh emigrierte, wie viele Künstler vor ihm, und wiederholte den klassischen Weg der russischen Auswanderung: 1977 Deutschland, 1978 dann Paris.

In Frankreich erhielt er politisches Asyl und lebt und arbeitet dort bis heute. In der Emigration hatte Youri Jarkikh ein vielfältiges Programm an Ausstellungen: Deutschland, England, Österreich, USA, Frankreich, Italien, Japan, Monaco, Belgien, Schweiz. Später wurden Ausstellungen auch wieder in Russland möglich.

Die Galerie zeigt bis zum 12.06.2022 eine Auswahl seiner Arbeiten, die sich kritisch mit dem System Putin auseinandersetzen, sowie Arbeiten zu ausgesuchten Themenbereichen.

Die Kunstfreunde erwartet eine energetische, farbintensive und kritische Malerei.

Die gesamte Ausstellung dieses außergewöhnlichen Malers finden sie – wie immer – in der Galerie M1 in Gera vor Ort.

Auch wenn sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – freuen sich die Initiatoren auf zahlreiche Besucher während der kommenden 7 Wochen…

Ausstellungsdauer:

22.04.2022 – 12.06.2022

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

(Quelle zum Künstler vgl. : https://de.wikipedia.org/wiki/Youri_Jarki)

Kunstweihnacht Online

Standard

Außergewöhnliche Kunstweihnacht 2021

Liebe Kunstfreunde,

in außergewöhnlichen Zeiten kreieren wir auch gerne außerordentliche Einblicke in die diesjährige Weihnachtsausstellung der Galerie M1 in Gera. Bald ist schon Weihnachten. Und es gelten eingeschränkte Bedingungen in der Galerie vor Ort und genau deshalb gibt es hier jetzt außerdem eine kleine Online-Galerie. Wir wünschen allen viel Entdeckerfreude und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Wem ein Werk gefällt, wer gerne nähere Infos dazu hätte und wer das ein oder andere Kunstwerk käuflich erwerben möchte, nimmt bitte ganz einfach den direkten Kontakt zu den Initiatoren auf: Telefon 0365 – 800 61 75. Kaufinteressenten sind immer willkommen.

Die Ausstellung ist auch noch vor Ort geöffnet vom 10.12. bis 12.12.2021

Öffnungszeiten: Di.-Fr.  14.00 bis 17.00 Uhr, Sa.-So. 13.00 bis 17.00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Kunstweihnacht 2021

Standard

Energiegeladene Verkaufs-Kunst-Ausstellung

NEW: Kunstweihnacht Online mit weiteren Kunstwerken (klick hier)

Liebe Kunstfreunde,

die inzwischen traditionsreiche 24 x Kunst-Weihnacht in der Produzentengalerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera wird es auch in diesem Jahr geben. In Rekordzeit haben die Initiatoren die Ausstellung bereits aufgebaut und am Samstag, 27.11.2021, 13:00 Uhr wird sie eröffnet.

Nein, es wird leider keine Vernissage geben und ja, es gelten die Einschränkungen wegen der Corona-Lage, die sich auch während der Ausstellungsdauer noch verändern können. Und JA, es geht maximal ENERGIEGELADEN weiter in Sachen Gegenwartskunst! Die Verkaufsausstellung zu Weihnachten ist organisiert und wartet ab 27.11.2021 auf interessierte Besucher.

Es sind wie immer NEUE Positionen dabei, besonders aus Halle/Saale: Andrea Ackermann mit starken Kaltnadelradierungen, Sarah Deibele mit poetischen Farbradierungen und Dirk Neumann mit raffinierten Kohlezeichnungen. Dagmar Zemke (Chemnitz) mit sinnlichen Frauenbildern, wie auch Gudrun Trendafilov (Dresden). Prof. Dietmar Petzold hat Arbeiten zusammen gestellt, die noch nicht in Gera gezeigt wurden, u.a. seine erste Farblithografie von 1974!!!

Stefan Böhm ist mit exzellenten Arbeiten in Stein dabei. Eva Skupin mit Taubenplastiken, die den Bogen zur Plastik des Futurismus schlagen… also alles enorm spannend, abwechslungsreich und energiegeladen… und die Qualität kann sich wirklich sehen lassen!

Genau das brauchen wir!!!

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Künstler mit Ankäufen unterstützen. Alle Kunstfreunde sind herzlich eingeladen, vor Ort die ganze Ausstellung zu besuchen und für sich und ihre Lieben DAS ganz BESONDERE Weihnachtsgeschenk zu erwerben.

Hier nun einige Impressionen vom Aufbau und was Sie ab Samstag erwartet:

Also, kommen Sie vorbei und lassen sich begeistern! Die Galerie mit ihren Künstlern freut sich auf Ihren Besuch! Bis dahin… bleiben Sie gesund und genießen eine inspirierende Vorweihnachtszeit.

Ausstellungsdauer:

27.11. bis 05.12.2021, sowie 10.12. bis 12.12.2021

Öffnungszeiten: Di.-Fr.  14.00 bis 17.00 Uhr, Sa.-So. 13.00 bis 17.00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt & Heike Werner-Reinbold

Passage der Demokratie

Standard

Die Intension: Demokratie in den öffentlichen Raum bringen

Ein außergewöhnliches Projekt! Die Passage Sorge 24 in Gera machte in den letzten Jahren einen depressiven Eindruck. Die Kunstzone Gera wollte das ändern und reichte das Projekt: Passage der Demokratie! ein.

Trotz Pandemie mit zweifacher Lockdown Ausführung, wurde die Passage realisiert. Im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! bekam die Kunstzone Gera e.V. den Zuschlag für die eingereichte Idee, die Passage temporär zu gestalten.

Dahinter steckt der Gedanke, das Thema Demokratie in den öffentlichen Raum zu bringen und nebenbei einen Ort zu gestalten, der bisher nicht sonderlich anmutend wirkte – die Passage Sorge 24 in Gera.

Noch vor dem 1. Lockdown im Frühjahr 2020 begannen die Kinder der 3. Klasse der Schule am Bieblacher Hang, für das Projekt an ihren Bildern zu arbeiten und es fanden erste Gespräche im Goethegymnasium statt. Dann kam der erste Stopp.

Die Kunsterzieherin des Goethegymnasiums, Heike Wallstabe, startete mit inhaltlicher Unterstützung des Künstlers Sven Schmidt von der Kunstzone Gera, einen Aufruf innerhalb des Gymnasiums. Was dann passierte, war außergewöhnlich.

Fast 100 Kinder von der 5. Klasse bis zur Abiturstufe reichten Ihre Arbeiten zum Thema Demokratie und Porträt ein. Mit den Kindern vom Bieblacher Hang haben sich an dem Projekt 129 Kinder und Jugendliche beteiligt. Daraus entstand eine riesige Collage auf 6 Tafeln, die am Montag, dem 16.11.2020 montiert wurde. Eine Tafel trägt ein Gedicht der mosambikanischen Künstlerin Lourdes Silva, das in poetischer Form Demokratie beschreibt. Die Sammlung ergänzen noch einige frühere, exemplarische Arbeiten von Kindern der Pfortener Schule.

Am 16.11.2020 wurde in kleiner Runde dieses Kunstobjekt dann der Öffentlichkeit übergeben. Auf Grund der Pandemie konnten die Kinder leider nicht anwesend sein. Doch auch unter normalen Bedingungen würde allein die Zahl (129) die Passage sprengen. Aber die verantwortlichen Lehrer waren, soweit es ihr Unterricht erlaubt hat, anwesend.

Natürlich wurde die Entstehung dieses Projektes – innerhalb des Programmes Demokratie leben! – in Fotos dokumentiert. Beginnen wir mit der Betrachtung der Verwandlung…

Noch 2 Tage vor der Übergabe „zierten“ Spinnweben, Zigarettenkippen und Schmierereien in „berauschender“ Hülle und Fülle… die Passage:

Und natürlich brauchte es mehrere Genehmigungen, die eingeholt werden mussen, um das Projekt realisieren zu können. Vielen Dank an den Fachdienst Kultur der Stadt Gera für die Unterstützung.

„Auf die Klarstellung allerdings, wer nun eigentlich für diesen öffentlichen Raum zuständig ist – der Eigentümer oder die Stadt – wollten wir nicht warten und haben selbst losgelegt und die Grundlagen für das Kunstprojekt geschaffen, damit es am 16.11. montiert werden konnte. Eigentlich ist es nicht unsere Aufgabe, Teile zu renovieren, aber es wäre anspruchslos gewesen, die Arbeit der Kinder und Jugendlichen einfach auf den vorhandenen Dreck zu montieren. Das hat etwas mit Respekt zu tun und deshalb haben wir gestalterisch zugeschlagen. Geplant war, dass dabei Jugendliche mit helfen, allerdings hat das der 2. Lockdown vereitelt.“, berichtet Sven Schmidt, Initiator der Kunstzone Gera.

Hier ist das Team bei der Arbeit zu sehen… die neue Passage entsteht…

Im letzten Bild sieht man die Decke, die vorher voller Spinnwebennester war. Besonderen Dank gilt hier der Kunsterzieherin Heike Wallstabe, die das, obwohl sie eine Aversion gegen Spinnen hat, mit einem „High Tec Teleskop Reiniger“ realisierte. Allein diese Aktion brachte einen 100% Gewinn für eine freundlichere Optik des Durchgangs. (Manchmal fragt man sich, warum manche Dinge im öffentlichen Raum in ihrer abstoßenden Verkommenheit einfach so hingenommen werden?)

Und dann kam der spannende Moment… und die Kunst…. hier einige Fotos…

Eine der Tafeln trägt ein Gedicht der Mosambikanischen Künstlerin Lourdes Silva, deren Arbeiten auch schon in der Galerie M1, am Mohrenplatz 1, zu sehen waren. Es stammt aus dem Buch „Das ist unsere Demokratie!“ und ist die afrikanische Sicht auf das Thema… sehr poetisch und stark und es muss unbedingt aus dem Buch raus in die Öffentlichkeit. Mosambik gehört leider zu den ärmsten Ländern dieser Erde. Geprägt durch Kolonialismus, Diktaturen und Bürgerkrieg, ist das Land erst jetzt eine sehr junge und noch gefährdete Demokratie. Und deshalb trägt dieses Gedicht so viel Hoffnung in etwas, was bei uns Normalität ist. Diese Stimme erinnert und ermahnt uns, was für ein hohes Gut wir bereits besitzen!

Demokratie kann man nicht bestellen, man kann sie nicht kaufen, man muss sie gestalten und man muss daran arbeiten, seinen Beitrag leisten. Und dazu haben wir uns mit diesem Projekt aufgemacht. Unser Dank geht an alle Kinder und Jugendlichen, die sich daran beteiligten (129!!!), an die wunderbaren Lehrer und Direktorinnen der Schulen (Schule am Bieblacher Hang, Pfortener Grundschule, Goethegymnasium), das Kulturamt und natürlich an das Bundesprogramm Demokratie leben!, sowie die Geraer Jury, die dem Projekt den Zuschlag gab. Und danke an Heike Schrepel, die heute die Beschreibung dafür fand: Strukturiertes Chaos! Mir persönlich gefällt das sehr gut…das passt zur GSG 9 der Kunst.“ so das Statement von Sven Schmidt.

Nun – die Passage steht! Und der MDR hat im Thüringen Journal bereits über dieses Projekt berichtet. Danke auch für die vielen Zuschriften und Anerkennungen zu den Infos darüber …nach Baden-Württemberg, Nürnberg, Apolda, Radebeul, Jena, Friedrichshafen und an die vielen Geraer – eine unglaubliche Resonanz, die uns besonders freut. Danke auch an Petra Wagner von Werbung Wagner für die Realisierung.

Mit der Passage ist die Demokratie im öffentlichen Raum angekommen. Und einmal mehr sorgt die Kunstzone Gera e.V. mit diesem Projekt für die künstlerische Bereicherung des Geraer Stadtbildes. Danke an alle Beteiligten für die gelungene Umsetzung.

Initiator: Sven Schmidt, Kunstzone Gera e.V

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Sven Schmidt, Heike Werner-Reinbold

Kunstweihnacht 2020

Standard

24 x Kunst-Weihnacht unter besonderen Umständen

Liebe Kunstfreunde,

die Weihnachtsausstellung ist geöffnet!! Seit Samstag, 28.11.2020, 13:00 Uhr findet sie auch in diesem Ausnahme-Jahr statt… die inzwischen traditionsreiche 24xKunst-Weihnacht in der Produzentengalerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera.

Der Verein Kunstzone Gera e.V. hat aktuelle Handschriften aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern eingeladen. Und wie immer, hat es der Verein auch 2020 geschafft, neues Material vorzustellen, das noch nie bei einer Weihnachtsausstellung gezeigt wurde.

So wird der Aurachtaler Künstler Georg Baier seine oft bissigen Zeichnungen und Objektbilder zeigen.

Ebenfalls aus Nürnberg kommen wundervolle Kleinplastiken der Künstlerin Eva Mandok nach Gera.

Die junge Hallenserin, Sahra Deibele, stellt ihre dichten Radierungen vor. Auch das ist eine spannende Angelegenheit mit Neuentdeckungen.

Insgesamt gibt es von 29 Künstlern sehr unterschiedliche und teils kleinteilige Arbeiten, aber alle straff geordnet, so dass man jederzeit den Überblick behält. Freuen Sie sich auf eine tolle Ausstellung, die richtig Spaß macht, anschauenswert ist und für jeden Geldbeutel etwas bietet!

Mehr wird nicht verraten… und alle Kunstfreunde sind herzlich eingeladen, vor Ort die ganze Ausstellung zu besuchen und für sich und ihre Lieben DAS ganz BESONDERE Weihnachtsgeschenk zu erwerben. Und dafür gibts hier eine kleine Online-Galerie zur Inspiration…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

  • ACHTUNG: verkürzte Ausstellungsdauer – die Zeit läuft…
  • 28.11. bis 06.12.2020, sowie 11.12. bis 13.12.2020
  • Öffnungszeiten: Di.-Fr.  14.00 bis 17.00 Uhr, Sa.-So. 13.00 bis 17.00 Uhr

Fest steht, die diesjährige Weihnachtsausstellung ist die 65. Ausstellung, die der Verein seit September 2008 organisiert hat. Herzlichen Dank für das unermüdliche Wirken der Initiatoren… insbesondere für den Einsatz und die Ideen von Sven Schmidt.

Noch einen kleinen Einblick… und Sven Schmidt in Aktion… gibts im MDR-TV Bericht… denn diesmal war das MDR-Fernsehen da, hat gedreht… und am Freitag wurde im Thüringen Journal der Beitrag ausgestrahlt – hier der Link:

MDR THÜRINGEN JOURNAL: Eine Chance für die Kunst in Gera | ARD Mediathek

Ein großes Dankeschön schon jetzt an die mehreren Hundert Besucher, die allein an diesem Ausstellungs-Eröffnungs-Wochenende schon neugierig waren und sich vorbildlich an die Coronaregeln hielten. Die Ausstellung zeigt eine große Bandbreite und den Besuchern hat dies sehr viel Freude bereitet. Die eine oder der andere, die sich noch nicht recht entscheiden konnten, werden nochmals im M1 aufschlagen, die Entscheidung treffen, sich eine Freude bereiten und gleichzeitig den Künstlern in dieser Ausnahmesituation etwas helfen.

Also, kommen Sie vorbei und helfen auch mit! Die Galerie mit ihren Künstlern freut sich auf Ihren Besuch! Bis dahin… bleiben Sie gesund und genießen eine inspirierende Vorweihnachtszeit.

Ausstellungsdauer:

28.11. bis 06.12.2020, sowie 11.12. bis 13.12.2020

Öffnungszeiten: Di.-Fr.  14.00 bis 17.00 Uhr, Sa.-So. 13.00 bis 17.00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Gedankennahrung

Standard

Neue Schau – unterschiedlichste Themen – abwechslungsreichste Kost

Am Freitag, den 14.08.2020, um 18:00 Uhr öffnet die neue Ausstellung der Galerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera ihre Pforten und Sie sind herzlich eingeladen. Und als Schmankerl oben drauf… ab 20:00 Uhr das Kabarett mit dem Lachgeschäft im Garten.

24 Künstlerkollegen aus Nürnberg werden in Gera ihre Arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen zeigen. So viel sei verraten: Gezeigt werden alle Techniken und es wird eine ziemlich massive Schau werden… mit viel Abwechslung und jede Menge zu verköstigen und zu denken – eben „Gedankennahrung“.

Hier kommt ein winzig kleiner Vorgeschmack… und wer das ganze Menü möchte, hat innerhalb der nächsten 5 Wochen Gelegenheit dazu. Es ist angerichtet. Und die Ausstellung wird bis zum 20.09.2020 gezeigt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Schau ist auch eine Weiterführung der künstlerischen Auseinandersetzung zwischen den Partnerstädten Gera und Nürnberg, die ehemals auf dem Schloss Osterstein im Kunstareal begann. Jetzt und hier sind beteiligt:

Gerd Baier

Werner Baur

Ilse Feiner

Gabriele Fuchs

Christian Haberland

Frank Gerald Hegewald

Bettina Jaenicke

Osama Khalifa

Irene Kress-Schmidt

Clemens Lang

Silvia Lobenhofer-Albrecht

Stephanie Löw

Eva-Maria Mandok

Ulrike Manestar

Thomas Mohi

Monika Ritter

Johannes Schießl

Alexander Schräpler

Fritz Schuber

Reiner F. Schulz

Stephan Schwarzmann

Bern Telle

Christiane Weber

Helge Gerd Wütscher

 

Ab dem 25.8.2020 geht es dann weiter mit der Leipzigerin Christiane Werner, die in Berlin und in Halle an der Burg studierte. Sie war Meisterschülerin von Inge Götze und kombiniert in ihren Arbeiten verschiedene Techniken des Hochdrucks und beschäftigt sich intensiv mit der seltenen Technik des Lichtdrucks, der extremste Feinheiten wiedergeben kann, was diese Technik so einzigartig macht. Auch darauf darf man gespannt sein.

Neugierig geworden? Prima…

Auch wenn Sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – die Initiatoren der Galerie M1 freuen sich schon auf zahlreiche Besucher während der kommenden 5 Wochen…

Ausstellungsdauer:

14.08.2020 – 20.09.2020

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 18:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Bitte die CORONA-Regeln beim Galerie-Besuch beachten.

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

 

Linolschnitte und Farbrausch

Standard

KunstzoneGera – Große Linolschnitte und brachiale Malerei in neuer Ausstellung

Am Freitag, den 26.06.2020, um 18:00 Uhr sind Sie herzlich zur Eröffnung der Kielce – school of graphic & backround Ausstellung in die Galerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera eingeladen.

Hier einige Impressionen vom Aufbau…

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zwei Pole der neuen Ausstellung

Präsentiert werden große Linolschnitte von den jungen polnischen Gegenwartskünstlern: Edyta Gierczak-Pietryka, Irmina Niewczas, Malgorzata Stromczynska, Anna Lifke-Wdowiak, Wioleta Gosztyla-Zdunek, Magda Micek, Julita Krawczyk, Bartłomiej Chrabąszcz, Renata Kot-Konieczna

Es wird eine Schau, die sich komplett auf Linolschnitte konzentriert, dies in geballter Ladung und in hoher gestalterischer und handwerklicher Qualität. Man darf gespannt sein, wie die Räume, angesichts der zum Teil großen Arbeiten, wirken werden.

Im Background gibt es Malerei von Prof. Dietrich Noßky. Er wurde 1937 in Gera Debschwitz geboren und war jahrelang Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Er setzt Farbe brachial ein. Betrachtet man seine Bilder länger, offenbaren sie einen enormen Reichtum an Abstufungen und Differenzierungen. Dieser „alte Hase“ ist somit das Gegenstück zur polnischen Grafik und der Farbrausch dazu. Zwei Pole einer Ausstellung!

Die ganze Ausstellung finden Sie natürlich nur vor Ort in der Galerie… denn alles können wir hier natürlich nicht verraten…

Neugierig geworden? Prima…

Auch wenn Sie bei der Eröffnung vielleicht nicht dabei sein können – die Initiatoren der Galerie M1 freuen sich schon auf zahlreiche Besucher während der kommenden 6 Wochen…

Ausstellungsdauer:

26.06.2020 – 09.08.2020

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 18:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Bitte die CORONA-Regeln beim Galerie-Besuch beachten.

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Sven Schmidt Gegenbilder

Standard

Energetische Typen – unbequem, gefährdet, trotzdem entschlossen und in Aktion

Dem Künstler Sven Schmidt geht es mit seinen GEGENBILDERN einmal mehr um die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Zeit.

Er zeigt in seiner Bilderreihe „Die energetischen Typen“ – Figuren,

…die sich in unbequeme Positionen begeben,

…die manchmal ernsthaft gefährdet sind,

…die sich trotzdem entschlossenen haben, zu handeln und etwas zu bewegen.

Denn darum geht es in der heutigen Zei… nicht einfach rumsitzen und schauen, dass etwas passiert, sondern selbst aktiv verändern.

Diese Arbeiten hier sind alle 40×30 cm und mit einer speziellen Lacktechnik mit den Fingern gemalt… und können sofort, direkt bei Sven Schmidt, käuflich erworben werden.

Zur vergrößerten Ansicht klickt bitte direkt auf das Bild in der Galerie… alle weiteren Informationen findet ihr im weiteren Text… doch jetzt erst einmal viel Entdeckerfreude beim Online-Galeriebesuch…

Bei Interesse: je Arbeit 350,– Euro

Kontakt zum Künstler Sven Schmidt:

Telefon: 0365 / 800 61 75
schmidtart@online.de
www.schmidtart.de

Wie die Idee zu dieser Bilderserie entstanden ist…

2018 bekam Sven Schmidt ein Stipendium des Landes Thüringen für seine künstlerische Arbeit. In dem Zeitraum für ein Jahr hatte er die Möglichkeit, zu einem selbstgewählten Thema zu arbeiten. Er wählte das Thema „Verwerfung mit Gegenüber“.

Es ging ihm darum, möglichst figurative Bilder zum Zustand der Welt – ganz allgemein formuliert – zu finden. Oder anders gesagt: „nach dem Hype der Globalisierung, einer Expansion, haben wir jetzt eine Zeit, wo sich die Welt wieder zusammen zu ziehen scheint. Nationalstaatlichkeit, Abgrenzung und merkwürdige narzisstische Präsidenten betreten die Bühne. Hinzu kommt im Osten der Republik ein Erstarken der AfD, die mit der Angst und völlig flachen, populistischen Aussagen eine „große Wählerschaft“ einfängt. Die Demokratie ist gefährdet.“, sagt Schmidt und will uns aufrütteln.

Und zu dieser Thematik entstanden Bilder, die teilweise 2019 in Erfurt gezeigt wurden und dieses Jahr in einer größeren Zahl in Gera zu sehen sein werden.

Aber nach diesem Jahr war für Schmidt noch nicht Schluss… denn das Thema ist nach wie vor äußerst aktuell. So entstanden in der letzten Zeit kleine „Gegenbilder“, diese sind „das Gegenüber der Verwerfungen“… und nun hier exklusiv Online zugänglich. Hier nochmal auf einen Blick die virtuelle Galeriewand…

Energetische Typen

Bei Interesse: je Arbeit 350,– Euro

Kontakt zum Künstler Sven Schmidt:

Telefon: 0365 / 800 61 75
schmidtart@online.de
www.schmidtart.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Galerie M1-Winterpause

Standard

…und im GalerieM1-BLOG geht’s spannend weiter…

Liebe Kundstfreunde,

in den Räumen der Galerie M1 am Mohrenplatz in Gera wird mit dem Weihnachtsfest immer auch die Winterpause eingeläutet.

Wir haben uns nun entschlossen, die Zeit bis zur ersten Ausstellung im neuen Jahr,  ERSTMALIG für eine Online-Verkaufsausstellung hier über den BLOG zu nutzen…

Mit dem Klick auf die Bilderwand gelangt ihr direkt auf die Detailseite. Wir wünschen euch viel Entdeckerfreude und der Künstler Sven Schmidt freut sich auf euern virtuellen „Galeriebesuch“ und euer Interesse…

Also… bis gleich…

Energetische Typen

Kontakt Sven Schmidt:

Telefon: 0365 / 800 61 75
schmidtart@online.de
www.schmidtart.de


Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Abwechslungsreiche Kunstweihnacht in Gera

Standard

29 Künstler in dieser Weihnachtsausstellung

Liebe Kunstfreunde,

Weihnachten steht vor der Tür und am Freitag, 29.11.2019, um 17:00 Uhr eröffnet die diesjährige Weihnachtsausstellung in der Galerie M1 in Gera.

29 Künstler werden mit jeder Menge Gegenwartskunst für jede Menge Auswahl und das ganz BESONDERE Weihnachtsgeschenk sorgen… das sie für ihre Lieben und sich selbst hier finden können…

Kunstweihnacht Galerie M1 2019

Noch vor der offiziellen Eröffnung gibt es hier eine kleine Online-Galerie zum Neugierigwerden und Lustmachen auf einen ganz besonderen Galerie-Nachmittag.

…es ist soweit…

Vorfreude… mit der Online-Galerie…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 


Die WEIHNACHTS-VERKAUFSAUSSTELLUNG 2019:

29.11. – 08.12.2019 und 13.12.-15.12.2019

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Afrikanische Frauenschicksale

Standard

Sibylle Grundeis mit „blood, sweat & ink“ ab 20.09.2019 in der Galerie M1

Background: Hans Blunk zum 100. Geburtstag

Am Freitag, 20. September 2019, um 18:00 Uhr wird die Ausstellung „blood, sweat & ink“ mit Arbeiten der Jenaer Künstlerin Sibylle Grundeis in der Galerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera eröffnet und hier gibt es exklusiv schon die ersten Einblicke vom Ausstellungsaufbau.

Sibylle Grundeis wird ihre neuesten Malereien und großformatige Tuschzeichnungen präsentieren. Vor einigen Jahren schon zeigte sie in der Galerie eine Auswahl kleiner Zeichnungen von afrikanischen Frauen. Sie prangerte damals die Verschleppung von über 200 Frauen und Mädchen im Norden Nigerias durch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram an.

An diesem Thema hat Sibylle Grundeis weiter gearbeitet und so wird in Gera erstmals ein großer Block zu diesem Thema gezeigt. Damit positioniert sich die Künstlerin eindeutig und solidarisiert sich mit diesen Schicksalen, die weit weg zu liegen scheinen, uns aber dennoch betreffen und betroffen machen sollten. Kunst gegen willkürliche Gewalt und Macht!

Ein Raum der Galerie wird Arbeiten des Geraers Hans Blunk zeigen. Im August wäre Blunk 100 Jahre alt geworden. Das ist Anlass, eine kleine Auswahl seines zeichnerischen Werkes der Öffentlichkeit wieder einmal zu präsentieren. Blunks Vorbilder waren u.a. Paul Klee und somit passt diese kleine Präsentation wunderbar und unverkrampft auch ins Bauhausjahr.

Im hinteren Teil der Galerie gibt es Arbeiten der Künstler der Galerie zu sehen. Gera, Plzen, Bad Kissingen, Freiberg und Maputo lassen grüßen…

Die ganze Ausstellung finden Sie natürlich nur vor Ort in der Galerie… denn alles wollen wir hier natürlich nicht verraten…

Neugierig geworden? Prima…

Auch wenn Sie bei der Eröffnung nicht dabei sein können – die Initiatoren der Galerie M1 freuen sich auf zahlreiche Besucher auch während der kommenden 6 Wochen…

Ausstellungsdauer:

20.09. – 31.10..2019

Öffnungszeiten:

Di-Fr   13:00 – 18:00 Uhr

Sa, So 12:00 – 18:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Mauer durchbrochen

Standard

Sven Schmidt mit „Right off“ ab 14.06.2019 in der Galerie M1

Heute Freitag, den 14.06.2019, um 18:00 Uhr sind Sie herzlich zur Eröffnung der großen Personalausstellung mit Malerei, Grafik und Objekten von Sven Schmidt in die Galerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera eingeladen.

Er hat die Mauer durchbrochen – wie er selbst sagt – was sein Alter betrifft und gibt hier sehr persönliche Einsichten in sein Leben. Sie dürfen gespannt sein, ob er auch gleich selbst seine Ausstellung eröffnet, denn er ist Künstler und zugleich der Initiator der M1 Kunstzone in Gera… und normaler Weise macht ER das bei anderen Künstlern…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sven Schmidt nennt seine Ausstellung „Right off“ und übersetzt sie mit „gleich los“. Warum?

Das hat mit seiner Art, seiner Einstellung, seinen Anforderungen an sich selbst, seinen Zielen… UND… mit seiner Ausbildung zu tun… Aber das kann er selbst viel besser zum Ausdruck bringen…

„Inspiration entsteht für mich aus der Arbeit heraus. Natürlich gibt es auch Anregungen. Aber erst, wenn man anfängt zu arbeiten, geht das Kraftwerk an. Es muss gleich losgehen… so wurde an der Burg gearbeitet, es gibt keine Atempause, aus dem Machen entstehen die Ideen. Eine Bildhauerin sagte einmal bei einer Ausstellungsvorbereitung, sie müsse da mal ein halbes Jahr überlegen…. Da dachte ich mir, was soll das denn??? Wir sind so ausgebildet worden mit einem so hohen Instrumentarium, dass wir starten können, egal wie das Thema heißt. Und so arbeite ich auch täglich: ich stecke mir Ziele und die will ich dann bis zum festgesetzten Zeitpunkt erreichen. Und da muss man sich auch dazu zwingen. Natürlich entstehen nicht täglich Superleistungen. Man muss sich aber eingestehen, dass zu diesem Zeitpunkt mit optimalem Einsatz das erreicht wurde und mehr ist es aber auch nicht. Dazu war man momentan in der Lage, so ist das rein rational gesehen, zu bewerten. Eine Verklärung ist dann fehl am Platz. Ich weiß also immer, was ich gemacht habe und rechne das in mir ab. Darüber referiere ich aber nicht. Meine Selbstkritik ist mein Thema und gehört nicht in die Öffentlichkeit…“, Sven Schmidt

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Ausstellung und worauf Sie gespannt sein dürfen…

Köpfe für Köpfe – ist ein Thema, was 1988 begann. Sven Schmidt wollte Porträts von fiktiven Personen schaffen, die in sich eine Kraft tragen und damit Köpfe für andere sind – als Identifikation. Die Ausstellung beginnt deshalb mit 2 Lithos vom Anfang – „Boy two Frank“ und wird im ersten Raum mit dem Thema über verschiedene Jahre fortgesetzt. Als 2003 seine Tochter Lilli geboren wurde und auch er – wie alle Eltern – einem großen Berg von stabilen Windel-Verpackungskartons gegenüber stand, die zu schade für die Entsogung waren, funktionierte er sie einfach zum Malgrund für eine Serie von über 100 Köpfen um. Ein 9er Block davon hängt in der Ausstellung und ist auch zum Plakatmotiv geworden.

Splitter – ist eine Radierserie von 42 Radierungen, die 2004 entstand und reflexartig Themen aufgreift, die den Künstler damals bewegten. Oft sind es zwischenmenschliche Probleme, Auseinandersetzungen, aber es tauchen auch ganz leise Momente auf. Es sind Radierungen dabei, die technisch sehr aufwendig gearbeitet wurden, z.B. die Kombinationen von Weichgrund, Aquatinta und Aussprengtechnik.

Die Landschaft – den Einstieg machen die 8 Farblithos zum Zaufensgraben – für den Künstler das Symbol für Natur. Dann gibt es einen Block mit Tuschzeichnungen, die noch nie gezeigt wurden und die Serie der schmalen Landschaftsradierungen. Und als Besonderheit – ein großes Bild der Getreidemühle der Familie Büchner in Münchenbernsdorf – was ihn als „verlorene Arbeitswelt“ mal eine ganze Zeit beschäftigte, denn eine Mühle ist auch wie eine Landschaft… eine Industrielle eben.

Das Landesstipendium – im linken Teil der Galerie finden Sie ausgesuchte Arbeiten aus den über 150, die 2018 entstanden. Im kleinen Durchgangsraum hängen ein Teil der Zeichnungen zum Thema „Falsche Fährte“, denn Sven Schmidt glaubt, dass einiges in der Welt schief läuft und nimmt in seinen Arbeiten darauf Bezug. Figur mit Boot greift ein Thema der Wendezeit auf, damals war das für den Künstler ein Aufbruch zu neuen Ufern. Jetzt steht das Ganze plötzlich unter dem Thema Flucht aus einer Heimat in eine bessere Welt. Aber haben die Flüchtlinge nicht ein Recht darauf?? Aus humanistischer Sicht gibt es da ein klares ja.

Der Raum mit „besonderen“ Arbeiten – zunächst ein Porträt, was noch nie zu sehen war: „Man in a mirror – clear spot“ – das muss man einfach selbst gesehen haben… also der Galeriebesuch bleibt spannend – trotz vieler Details, die hier dieses Mal schon verraten werden…

Und noch eine ganz persönliche Geschichte des Sven Schmidt… „Sichten“ – ein Querformat, was aus der Zeit stammt, wo er viel mit Erdfarbe vom Binsenacker gearbeitet hat (die Erde wurde mit Bindemittel angerieben und so entsteht eine Farbe). Als sein Opa das Haus 1935 baute, auf einem Plateau, stieß man beim Aushub des Kellers auf eine Feuerstelle der Steinzeit. Leider sind die Hauptfunde damals in eine Privatsammlung nach Jena gegangen und nur ein kleinerer Teil befindet sich im Naturkundemuseum in Gera (Faustkeile, Klingen, Speerspitzen…). Sven Schmidt ist also mit dem Bewusstsein aufgewachsen, an einem Ort zu leben, wo sich schon vor 10.000 den von Jahren Menschen nieder gelassen hatten. Dieser Ort ist für ihn Heimat.

„Vor kurzem hat sich das verschoben: Heimat ist die Dimension dieser Zeitspanne, das ist die eigentliche Heimat. Daraus entsteht ein ganz anderes Bewusstsein für das jetzt. Dafür bin ich enorm dankbar.“, sagt er aus heutiger Sicht.

„Figur mit Boot“ – ist eine Serie mit Bildern, die um die Wende begann, ein Aufbruch zu neuen Ufern. Bei den drei Blättern ist eines dabei, was noch nie zu sehen war. Es ist mit einer speziellen Aussprengtechnik gemacht und mit Keilitztusche. Diese Tusche war eine hochkarätige Retuschiertusche für Farbfotos, die es zu DDR Zeiten nur in Halle/Saale gab.

Und noch einige weitere Arbeiten und Themen finden Sie nur vor Ort in der Galerie… denn alles können wir hier natürlich nicht verraten…

Neugierig geworden? Prima…

Auch wenn Sie bei der Eröffnung nicht dabei sein konnten – die Initiatoren der Galerie M1 freuen sich schon auf zahlreiche Besucher während der kommenden 6 Wochen…

Ausstellungsdauer:

14.06. – 28.07.2019

Öffnungszeiten:

Di-Fr   13:00 – 18:00 Uhr

Sa, So 12:00 – 18:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

M1 starker SaisonAuftakt

Standard

Monika Pellkofer-Grießhammer mit „inside out“ ab 12.04.2019 in der Galerie M1

Mit starkem SaisonAuftakt am Freitag, 12.04.2019, um 18:00 Uhr – öffnet die Galerie M1 am Mohrenplatz 1 in Gera wieder ihre Pforten zur ersten Ausstellung 2019… und ihr, liebe Kunstfreunde, seid herzlich eingeladen, nicht nur die Kunst, sondern auch die Künstlerin bei der Eröffnung persönlich zu treffen.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee wird ebenfalls anwesend sein und dem Verein den bewilligten Lottomittelantrag übergeben.

Die Bayreuther Künstlerin Monika Pellkofer-Grießhammer präsentiert unter dem Titel „inside out“ eine Auswahl ihrer Arbeiten aus den letzten Jahren… und hier gibt es einen kleinen exklusiven „Vorgeschmack“ vom Ausstellungsaufbau…

Was erwartet uns?

Monika Pellkofer-Grießhammer zeigt uns den stetigen Wandel – die Transformation. Sie möchte Veränderungen aufzeigen – Fremdes erforschen – Wandlung zulassen – Unausgesprochenes erahnen…. ob in der Technik oder Intention, es ist ein Freilegen, ein Herantasten, ein Umwandeln von Eindrücken, ein Herausschälen, um letztendlich den Kern der Dinge freizulegen und die innere Welt aus ihrem Kokon zu befreien, sie von Innen nach Außen zu transformieren.

Wir Betrachter können an Hand der Grafiken und Bilder diesen Entstehungsprozess gut nachvollziehen. Überlagerungen, Verstrickungen und das Durchdringen von Formen und Flächen sind an der Tagesordnung. Es ist ein Auftauchen und Versinken im Bildfeld.

Dabei spielen intensive Farben – aber immer gekonnt ästhetisch gesetzt – eine wesentliche Rolle. Diese Farbästhetik durchzieht die Ausstellungsräume… einen Raum taucht sie in Blau, den nächsten Raum in erdiges Rot. Das sind bewusst eingesetzte Farbraumanordnungen, die der Ausstellung den inneren Fahrplan geben.

Dazu gesellen sich Objekte, in Beton gefertigt und bemalt, deren Gewicht dadurch völlig aufgehoben scheint. Sehr spannend also… und es lohnt sich, in der Galerie vorbei zu schauen und sich auf das Feld der Transformation zu begeben, es gibt viel zu entdecken.

Über die Künstlerin?

Monika Pellkofer-Grießhammer lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Bayreuth und Bad Berneck.

Schon sehr früh beschäftigte sie sich intensiv mit Malerei und Grafik, studierte nach dem Fachabitur für Gestaltung Kommunikationsdesign in Wiesbaden und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre als Artdirektorin in einem Designstudio. Seit 1995 ist sie als selbständige Künstlerin, Designerin und Illustratorin tätig. Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Malerei, Objekt und Grafik.

Mit ihren Arbeiten ist sie bereits seit 1990 in einer Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vertreten, u. a. in: Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Mexiko, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechien. Öffentliche und private Ankäufe, Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Ihre Werke wurden bei Wettbewerben ausgezeichnet und bereits in mehreren Büchern und Katalogen veröffentlicht. Sie ist Dozentin für Kunstworkshops zum Thema Malerei, Grafik und Kreativität und unterrichtet z. B. bei den SommerKunstWochen in Kulmbach.

Neugierig geworden? Prima…

Die ganze Ausstellung gibt es… wie immer… nur vor Ort zu sehen und die Initiatoren der Galerie M1 freuen sich schon auf zahlreiche Besucher während der kommenden  8 Wochen… und im hinteren Teil der Galerie gibt es auch Arbeiten der Künstler der Galerie zu sehen… und Gera, Plzen, Bad Kissingen, Freiberg und Maputo lassen grüßen…

Ausstellungsdauer:

12.04. – 09.06.2019

Öffnungszeiten:

Di-Fr   13:00 – 18:00 Uhr

Sa, So 12:00 – 18:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Legendäre Kunstweihnacht Gera

Standard

40 x Gegenwartskunst… in einer Weihnachtsausstellung

raw

Liebe Kunstfreunde,

am 30.11.18 eröffnete die diesjährige Weihnachtsausstellung. 40 Künstler, 40 mal Gegenwartskunst – es gibt viel zu entdecken…

Noch bis 16.12.18 ist es möglich, in der WEIHNACHTS-VERKAUFSAUSSTELLUNG das BESONDERE Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben oder für sich selbst zu entdecken.

An diesem Wochenende (08./09.12.2018) wird bereits gegen 11.45 Uhr geöffnet sein, da im Hofgut ebenfalls der Weihnachtsmarkt tobt.

Auf was Sie sich freuen dürfen?

Auch in diesem Jahr haben die Initiatoren versucht, neue Positionen nach Gera zu holen. Neu dabei sind Elke Hensel mit Porzellanarbeiten, Nicolaus Beilharz (der diesjährige Dietzschpreisträger) mit Radierungen und die Nürnberger Gruppe (die sich auf dem Schloss zum „Treffpunkt Gera“ in den Remisen präsentierte) mit neuen, „handlichen“ Arbeiten… um mal einige zu nennen. Das weitere Angebot werden Sie selbst erkunden.

Also… die Ausstellung ist eröffnet… und erwartet ihre Gäste… und wenn Sie auch Ihre Bekannten und Freunde mitbringen und für die Ausstellung „40xKunstweihnacht“ werben, würde es der Galerie helfen und die Initiatoren sehr freuen!!! Danke schon jetzt, für Ihren Einsatz… und viel Freude mit der Kunst…

****

„Und noch ein Insidertipp: am Wochenende ist am 8.12.18, ab 14.00 Uhr die Kirche in Dorna geöffnet. Es scheint auch den spitzenmäßigen Dornaer Landkuchen zu geben…(genau wissen wir es nicht). Diese Kirche wurde aufwendig restauriert und stellt ein absolutes Highlight dar, was man unbedingt gesehen haben muss, unter dem Motto: wir haben hier wunderbare Sachen und wissen es selbst gar nicht!!! Das ist unbedingt einen Trip wert. Im März werde ich dort unter dem Thema: „Kreuzigung“ eine Ausstellung machen. Ministerpräsident Bodo Ramelow wird ebenfalls nächstes Jahr im März in Dorna vorbei schauen. Die genauen Infos kommen dann im nächsten Jahr…versprochen!!!“, Sven Schmidt


Ausstellungsdauer:

30.11. – 16.12.2018

Öffnungszeiten:

Di-Fr   14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So 13:00 – 17:00 Uhr

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold

Gera 2018 international

Standard

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich… deshalb dieses Mal rückblickend…

…zur Ausstellung Englische Gegenwartskunst und Special Guest aus Afrika…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

„Liebe Kunstfreunde,

die Eröffnung am Freitag, 14.09.2018, hatte mit Sicherheit etwas Besonderes und das Herausragende war: alles hatte geklappt!! Alles passte!!

Welcome to Gera – Lourdes Silva, Mosambik; Terry Chipp, Doncaster; Jeremy Ligh, Rotherham!!

Würde man mit dem Auto von Maputo nach Gera fahren, wäre die kürzeste Strecke über die sogenannte Sahara Route 13.494 km lang. Dafür braucht man 198 Stunden. Mit dem Flieger geht das schneller, aber es sind auch über 8000 km zurück zu legen.

Lourdes Silva aus Maputo ist die am weitesten  gereiste Künstlerin, die wir bis jetzt in der Galerie begrüßen konnten. Und aufgemerkt liebe Geraer, sie hat diesen langen Weg auf sich genommen, um in Gera bei der Eröffnung am 14.09.2018 um 18.00 Uhr dabei zu sein. Das ist schon eine starke Leistung!

Mit dabei sein werden auch Terry Chipp aus Doncaster und Jeremy Ligh aus Rotherham. Im Vergleich zu Lourdes Silva, ist es für die Engländer nur ein Katzensprung von ihrer Insel auf das Festland. Aber auch sie scheuen nicht den Aufwand, Gera die Ehre zu erweisen. Oberbürgermeister Julian Vonarb wird die Künstler in der Galerie zur Eröffnung begrüßen.

Insgesamt haben die Künstler über 12.000 km zurück gelegt, um am Freitag in Gera zu sein. Ihre Bilder sind da!! Die Künstler waren da!! Man könnte fast versucht sein, von einem „Wunder für Gera“ zu sprechen…und genau das ist diesem Tag passiert. Mit der Eröffnung und den ersten beiden Tagen am Wochenende zählten wir über 350 Besucher, das ist auch eine neue Bestmarke für die Galerie. Vielleicht übertrifft diese Ausstellung die Vorherige, Diskurs: Ist das gute Kunst?, die sehr gut besucht wurde….

Sven Schmidt, Maler/Grafiker“

Und als Ergänzung… „Die hohen Besucherzahlen, besonders am Wochenende, sind stabil geblieben!!!“


Ausstellungsdauer:

14.09. – 04.11.2018

Galerie “M1-Kunstzone”,
Gera, Mohrenplatz 1

Kontakt:

Telefon 0365 – 800 61 75
kontakt@galerie-m1.de
www.galerie-m1.de
www.kunstzone-gera.de

© geschrieben von Heike Werner-Reinbold